Selektivvertrag zahnarzt

Entgegen unseren Hypothesen wurden keine Wechselwirkungseffekte zwischen Vertrauen und selbst gemeldetem Gesundheitszustand sowie Vertrauen und Geschlecht im Hinblick auf die Akzeptanz selektiver Vertragsabschlüsse gefunden. Dies bedeutet, dass sich die Auswirkungen des Vertrauens auf die Akzeptanz selektiver Vertragsabschlüsse durch die Krankenkasse bei Einschreibungen mit unterschiedlichem Selbstanzeigestatus oder Geschlecht nicht unterscheiden. Die Erwartung war, dass weniger gesunde Einschreibungen mehr Vertrauen benötigen würden, weil sie ein größeres Risiko eingehen müssen, da sie jetzt und in naher Zukunft eher Pflege benötigen. Auch Frauen bräuchten mehr Vertrauen, weil sie ein größeres Risiko wahrnehmen, da sie risikoscheuer sind. Es ist möglich, dass diese Wechselwirkungseffekte irgendwie kompensiert werden. Dies gilt, wenn Gesundheitszustand und Geschlecht das Vertrauen beeinflussen. Da wir diese Daten zur Verfügung haben, haben wir dies überprüft und festgestellt, dass Männer und gesündere Eingeschriebenen mehr Vertrauen in ihre Krankenkasse haben. Dies bedeutet, dass Geschlecht und Gesundheitszustand teilweise das Maß an Vertrauen bestimmen, während Vertrauen direkte Auswirkungen auf die Akzeptanz selektiver Verträge hat. Viertens: Um das moralische Risiko zu verringern, sollte eine optimale Versicherung Kostenteilungsvereinbarungen wie Selbstbehalte und Mitversicherungen beinhalten und managed care anwenden. Ein Selbstbehalt macht den Teilnehmer für alle Kosten bis zu einem definierten Schwellenwert verantwortlich.

Ein Mitversicherungssatz macht den Teilnehmer für einen Prozentsatz der Kosten verantwortlich. Optimale Versicherungsverträge sollten auch einen Stop-Loss haben, eine Begrenzung der Out-of-Pocket-Ausgaben [3]. Diese Studie gibt Einblick in Faktoren, die die Akzeptanz durch die Einschreibung selektiver Vertragsabschlüsse durch ihre Krankenkasse beeinflussen. Sie hat bestätigt, dass Vertrauen bei dieser Akzeptanz eine wichtige Rolle spielt. Dieses Papier ist für Krankenversicherer relevant, da es Einenblick darauf gibt, wie sich Die Eingeschriebenen über selektive Vertragsabschlüsse fühlen. Da Hypothesen auf internationaler Literatur beruhen, sind die Ergebnisse nicht nur für Krankenversicherer in den Niederlanden relevant, sondern auch in anderen Ländern mit nachfrageorientierten Gesundheitssystemen. Im Rahmen von Medicaid, einem gemeinsamen landes-föderalen Programm, war es den Staaten immer erlaubt, Verträge mit Managed Care-Plänen abzuschließen, die Dienstleistungen für diejenigen anbieten könnten, die sich freiwillig eingeschrieben haben. Diese freiwilligen Pläne zogen nur sehr wenige Begünstigte an (nur 1,3 % aller Begünstigten im Jahre 1980), und das sowohl wegen Schwierigkeiten bei der Verwaltung der Pläne als auch wegen der geringen Kostenteilung von Medicaid-Gebührenfürleistungsempfängern.

Die Gesetzgebung im Jahr 1981 schuf die Möglichkeit von Ausnahmen für die obligatorische HMO-Einschreibung. 1991 waren fast 10 % der Medicaid-Empfänger in Managed Care-Pläne eingeschrieben. Seitdem wenden sich die Staaten zunehmend der verwalteten Pflege zu. 1996 nutzten alle Bundesstaaten außer Utah und Alaska die verwaltete Versorgung als Bestandteil ihrer Medicaid-Programme, und fast 40 % der Medicaid-Empfänger waren in der Managed Care eingeschrieben.